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Gelsenkirchen-Buer: Bewaffneter Raubüberfall auf Tankstelle

Ein unbekannter Täter überfiel eine Tankstelle in Buer mit einer Pistole. Die Polizei sucht dringend nach Zeugen für Hinweise.

Foto: Depositphotos

Gelsenkirchen (ost)

Ein bislang unbekannter Verdächtiger überfiel am Dienstagabend, dem 14. April 2026, um 21.20 Uhr eine Tankstelle in der Horster Straße im Stadtteil Buer, indem er eine vermeintliche Pistole und eine Sturmhaube benutzte.

Der Täter betrat den Laden und zwang die 51-jährige Verkäuferin, das Geld aus der Kasse herauszugeben, während er einen Gegenstand hielt, der einer Pistole ähnelte. Nachdem er das Geld erhalten hatte, entschuldigte er sich und verließ die Tankstelle zu Fuß in Richtung Vinckestraße.

Der Verdächtige war etwa 1,70 Meter groß und trug eine schwarze Jacke von der Marke Strauß, eine blaue Jeans, schwarze Handschuhe und weiße Schuhe mit roten Details.

Die Polizei Gelsenkirchen bittet nun um Zeugenhinweise. Personen, die etwas Verdächtiges beobachtet haben oder Informationen über den Verdächtigen haben, werden gebeten, sich telefonisch an das zuständige Kriminalkommissariat 15 unter der Rufnummer 0209 365 8120 oder an die Kriminalwache unter der Rufnummer 0209 365 8240 zu wenden.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103. Unter den Verdächtigen waren 7238 Männer, 835 Frauen und 3590 Nicht-Deutsche im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 8213 Männer, 890 Frauen und 4163 Nicht-Deutsche waren. Nordrhein-Westfalen bleibt weiterhin die Region mit den meisten registrierten Raubüberfällen in Deutschland im Jahr 2023.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

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