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Gelsenkirchen-Buer: Brand in der Hohensteiner Straße

Ein Feuer brach im Dachbereich aus und griff auf das Nachbargebäude über. Die Feuerwehr verhinderte eine weitere Ausbreitung und evakuierte alle Bewohner.

Foto: Unsplash

Gelsenkirchen (ost)

Um etwa 18:15 Uhr informierte eine Anwohnerin die Leitstelle der Feuerwehr Gelsenkirchen über eine starke Rauchentwicklung, die aus dem Dach des Wohnhauses in der Hohensteiner Straße Nr. 13 kam.

Daraufhin wurden Einheiten der Berufsfeuerwehr und des Rettungsdienstes von der Wache 2 (Buer), Wache 3 (Heßler) und Wache 4 (Hassel) sowie die LZ 12 und 17 der Freiwilligen Feuerwehr von der Leitstelle der Feuerwehr Gelsenkirchen alarmiert.

Als die Einsatzkräfte eintrafen, war das Feuer im Dachbereich der Hohensteiner Straße Nr. 13 bereits durchgebrochen und drohte, auf das Dach des Nachbargebäudes Nr. 15 überzugreifen. Sofort wurde ein Trupp unter schwerem Atemschutz für den Innenangriff und eine Drehleiter für die Brandbekämpfung von außen eingesetzt. Ein weiterer Trupp begab sich unter schwerem Atemschutz auf den Dachboden des Hauses Nr. 15, um ein mögliches Übergreifen der Flammen von innen zu verhindern.

Dank der Maßnahmen konnte eine Ausbreitung des Brandes auf das Haus Nr. 15 verhindert werden. Der eigentliche Brandherd im Haus Nr. 13 konnte dann schnell von den Einsatzkräften von innen und außen unter Kontrolle gebracht werden. Alle Wohnungen wurden von der Feuerwehr überprüft. Es gab keine Verletzten, da sich die Bewohner, die zum Zeitpunkt des Brandausbruchs im Haus waren, rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten.

Das Dach des Hauses Nr. 13 wurde im betroffenen Bereich großflächig geöffnet, um sicherzustellen, dass keine versteckten Glutnester bei den Löscharbeiten übersehen wurden.

Durch das Feuer entstand am Haus selbst erheblicher Sachschaden und die ELE-Strom wurde abgeschaltet. Das Haus wurde daher von der Feuerwehr für unbewohnbar erklärt. Die betroffenen Bewohner fanden vorübergehend bei Freunden, Verwandten oder in einem Hotel Unterkunft.

Der Einsatz dauerte etwa 2,5 Stunden und insgesamt waren 37 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes an diesem Einsatz beteiligt.

Quelle: Presseportal

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