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Gelsenkirchen-Buer: Ermittlungen nach Böllerwürfen in Buer

Drei Tatverdächtige identifiziert nach Angriff auf Landtagsabgeordnete in Gelsenkirchen.

Foto: Depositphotos

Gelsenkirchen (ost)

Nachdem ein Auto und ein Haus einer Landtagsabgeordneten in Gelsenkirchen mit Böllern beworfen wurden, hat die Polizei drei Verdächtige identifiziert. Am Dienstagabend, dem 28. Juli 2026, hat sich ein 16-jähriger Jugendlicher in Begleitung seiner Mutter um 17.30 Uhr auf der Polizeiwache in Buer gestellt. Nachfolgende Ermittlungen führten zur Entdeckung von zwei weiteren Jugendlichen, die angeblich an dem Vorfall beteiligt waren. Der 16-Jährige behauptete, er habe nicht gewusst, dass eine Politikerin in dem betroffenen Haus lebt. Darüber hinaus legte er fünf handelsübliche Silvester-Böller vor, die offensichtlich identisch mit denen sind, die auch am Tatort gezündet wurden. Die Ermittlungen gegen die drei 14, 15 und 16 Jahre alten Gelsenkirchener dauern an. Es wird derzeit nicht davon ausgegangen, dass es sich um eine politisch motivierte Straftat handelt.

Weitere Pressemitteilungen zu diesem Fall finden Sie hier: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/51056/6323000

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland, die die höchste Anzahl von Mordfällen im Jahr 2023 mit 470 verzeichneten, ist Nordrhein-Westfalen ebenfalls stark betroffen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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