Beamte haben nach zwei Raubtaten in Buer am Dienstag jugendliche Tatverdächtige gefasst und Strafverfahren eingeleitet.
Gelsenkirchen-Buer: Polizei fasst jugendliche Tatverdächtige nach zwei Raubtaten

Gelsenkirchen (ost)
Am Dienstag, dem 14. Juli 2026, wurden jugendliche Verdächtige von Polizeibeamten nach zwei Raubüberfällen in Buer festgenommen und strafrechtlich verfolgt. Zuerst befanden sich ein 14-jähriger und ein 13-jähriger Jugendlicher gegen 16.30 Uhr auf einem Schulhof am Nollenpad, wo sie von einem Unbekannten angesprochen und zur Herausgabe von Bargeld gezwungen wurden. Da die Summe nicht ausreichte, bedrohte der Täter den 14-Jährigen, der daraufhin mehr Geld übergab. Danach flüchtete der Räuber. Später an diesem Tag wurde der Polizei ein weiterer Raub an derselben Stelle gemeldet. Die Beamten trafen vor Ort auf einen 16-jährigen Gladbecker, der sich gegen 19.20 Uhr zusammen mit anderen Jugendlichen auf dem Schulhof aufhielt. Zuerst wurde der 16-Jährige von einem Unbekannten bedroht, der ebenfalls versuchte, ihn zur Herausgabe von Bargeld zu zwingen. Der Unbekannte und weitere Mittäter beleidigten zudem die Jugendlichen. Ein 18-jähriger Gladbecker wurde von der Gruppe durch Schläge und Tritte verletzt. In unmittelbarer Nähe zum Tatort nahmen die Beamten vier Verdächtige aus Gelsenkirchen im Alter von 14 und 15 Jahren fest und brachten sie zur Polizeiwache. Es stellte sich heraus, dass einer der mutmaßlichen Täter, ein 14-jähriger Gelsenkirchener, auch am ersten Raub beteiligt war. Nach Abschluss der Maßnahmen wurden die vier beschuldigten Jugendlichen ihren Erziehungsberechtigten übergeben, während die Polizeibeamten strafrechtliche Schritte einleiteten.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, stieg die Anzahl der Verdächtigen von 8073 im Jahr 2022 auf 9103 im Jahr 2023. Besonders auffällig ist der Anstieg der nicht-deutschen Verdächtigen von 3590 im Jahr 2022 auf 4163 im Jahr 2023. Verglichen mit der Region in Deutschland mit den meisten registrierten Raubfällen im Jahr 2023 – 12625 – zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen ebenfalls eine hohe Kriminalitätsrate aufweist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen ebenfalls zu den Regionen mit hohen Mordraten zählt.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








