Die Polizei ermittelt nach einem Raub in Gelsenkirchen Buer und sucht dringend nach Zeugen. Der Jugendliche wurde angegriffen und seine Geldbörse gestohlen.
Gelsenkirchen-Buer: Raub an 15-Jährigem

Gelsenkirchen (ost)
Die Polizei in Gelsenkirchen führt Ermittlungen zu einem Raubüberfall unter Jugendlichen in Gelsenkirchen Buer durch und sucht nach Zeugen, die Informationen über die flüchtigen Verdächtigen geben können.
Am Freitag, dem 21.08.2026, gegen 19:30 Uhr, wurde ein 15-jähriger Gelsenkirchener auf der Horster Straße von den beiden jugendlichen Tätern angesprochen. Einer der Täter fragte nach Kleingeld. Als das Opfer verneinte, wurde es zu Boden gedrückt und in den Bauch geschlagen. Dann wurde es am Hals festgehalten. Dadurch gelang es den Tätern, dem Opfer die Geldbörse aus der Hosentasche zu ziehen und zu flüchten.
Die beiden Verdächtigen waren etwa 15 Jahre alt und ungefähr 1,70 Meter groß. Beide hatten schwarze Haare und waren dunkel gekleidet. Einer der Jugendlichen hatte einen leichten, schwarzen Schnurrbart und kleine Augen. Der andere trug eine Bauchtasche.
Zeugen, die Informationen zum Tathergang und den Verdächtigen haben, werden gebeten, sich mit dem zuständigen Kriminalkommissariat 15 unter der Rufnummer 0209 365 7512 oder mit der Kriminalwache unter der Rufnummer 0209 365 8240 in Verbindung zu setzen.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Räuberieraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, stieg die Anzahl der Verdächtigen von 8073 auf 9103 an. Besonders auffällig ist der Anstieg der nicht-deutschen Verdächtigen von 3590 im Jahr 2022 auf 4163 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland, die die höchste Anzahl an Raubüberfällen verzeichneten – 12625 Fälle im Jahr 2023 – zeigt Nordrhein-Westfalen eine besorgniserregende Entwicklung.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt








