Ein Geschädigter wurde auf dem Schulhof angesprochen, Geldbörse mit sechs Euro entwendet. Täterbeschreibung vorhanden.
Gelsenkirchen-Buer: Raub auf Schulhof in Buer

Gelsenkirchen (ost)
Am Freitag, dem 17.07.2026, gegen 17.10 Uhr, befand sich das Opfer in Begleitung von zwei Zeugen auf dem Schulhof der Gesamtschule Buer-Mitte am Nollenpad. Dort wurde er von einem Verdächtigen angesprochen und um einen Euro Bargeld gebeten. Als das Opfer dem Verdächtigen das Geld geben wollte, entriss dieser ihm die Geldbörse und flüchtete mit sechs Euro Bargeld. Der Verdächtige war mit zwei jugendlichen Zeuginnen unterwegs, die nicht am Vorfall beteiligt waren. Anschließend verließen alle Personen den Tatort.
Die Beschreibung des Verdächtigen lautet wie folgt:
Personen, die hilfreiche Informationen zum Täter haben, werden gebeten, sich telefonisch beim Polizeipräsidium Gelsenkirchen unter der Rufnummer 0209 365 0 oder bei der Kriminalwache unter 0209 365 8240 zu melden.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle von Raubüberfällen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen die meisten registrierten Raubüberfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt







