Die Polizei sucht Zeugen nach einem Raubüberfall auf zwei Jugendliche. Täterbeschreibungen sind verfügbar für mögliche Hinweise.
Gelsenkirchen-Buer: Raubüberfall in Buer, Unbekannte Jugendliche rauben Bargeld und flüchten.

Gelsenkirchen (ost)
Die Polizei bittet um Hinweise, nachdem Unbekannte einem 13-jährigen Jungen am Montag, dem 1. Juni 2026, in Buer Bargeld gestohlen haben. Die Jugendlichen sprachen den 13 Jahre alten Jungen und seinen 14-jährigen Freund gegen 14.15 Uhr an, als sie zu Fuß auf der Hochstraße unterwegs waren. Als sie die Gelsenkirchener nach Geld fragten, sie festhielten und Gewalt androhten, übergab der 13-Jährige ihnen einen kleinen Geldbetrag. Danach flüchteten die Täter, die in einer größeren Gruppe waren.
Jetzt werden Zeugen gesucht: Einer der Täter ist etwa 16 bis 17 Jahre alt, ungefähr 1,75 Meter groß und hatte einen Bartansatz an Oberlippe und Kinn. Ein anderer Verdächtiger ist ungefähr 15 Jahre alt, etwa 1,80 Meter groß und hatte blonde Haare, die er oben lang und zur Seite gestylt trug. Die Seitenhaare waren kurz rasiert. Ein weiterer Flüchtiger ist ebenfalls etwa 15 Jahre alt und etwa 1,70 Meter groß. Er hatte einen kleinen Oberlippenbart und kurz rasierte Haare mit Pony. Der vierte Verdächtige ist ungefähr 16 Jahre alt, etwa 1,75 Meter groß und hatte volles Haar mit einer Welle im vorderen Bereich. Die Verdächtigen sollen miteinander auf Arabisch gesprochen haben. Zeugen, die Informationen über die Gruppe und die Verdächtigen haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Gelsenkirchen unter den Telefonnummern 0209 365 7512 oder 0209 365 8240 zu melden.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten registrierten Raubüberfällen im Jahr 2023, die 12625 Fälle verzeichnete, zeigt Nordrhein-Westfalen eine ähnliche Anzahl von Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt








