Zivile Einsatzkräfte der Polizei Gelsenkirchen führen Identitätsfeststellungen durch und leiten Verfahren bei Straftaten durch Kinder und Jugendliche ein.
Gelsenkirchen: Erfolgreiche Kontrollaktion der „Soko Jugend“

Gelsenkirchen (ost)
Um den steigenden Fallzahlen im Bereich der Kinder- und Jugendkriminalität entgegenzuwirken, kooperiert die Polizei Gelsenkirchen seit 2024 mit der Stadt Gelsenkirchen in der Sonderkommission Jugend (Soko Jugend). Ein Schwerpunkt liegt auf Prävention sowie repressiven Maßnahmen bei Straftaten von Kindern und Jugendlichen. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Ordnungspartnern werden regelmäßig gezielte Einsätze durchgeführt.
Am Mittwoch, dem 25. Februar 2026, führten verdeckte Einsatzkräfte der Polizei Gelsenkirchen mehr als 70 Identitätsfeststellungen in den genannten Altersgruppen durch. Dabei wurden Drogen sowie Materialien, die auf Handel hindeuten, entdeckt und beschlagnahmt. Einige kontrollierte Personen führten verbotene und gefährliche Gegenstände wie einen Teleskopschlagstock und Messer mit, die ebenfalls sichergestellt wurden. Zwei Personen wurden zur erkennungsdienstlichen Behandlung zur Polizeiwache gebracht. Insgesamt wurden im Rahmen des Einsatzes fünf Ordnungswidrigkeiten- und fünf Strafverfahren eingeleitet.
Auch zukünftig wird die Polizei Gelsenkirchen derartige Kontrollaktionen im Stadtgebiet durchführen, um Straftaten zu verhindern und zu ahnden. Durch Kontrollen, Identitätsfeststellungen und Gespräche erhalten die Einsatzkräfte ein realistisches Bild über die Situationen auf den Straßen Gelsenkirchens und können ihre Maßnahmen entsprechend anpassen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wobei 63.352 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 56.367, darunter 49.610 Männer und 6.757 Frauen. 16.655 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der aufgezeichneten Fälle auf 73.917, wobei 65.532 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 57.879, darunter 51.099 Männer und 6.780 Frauen. 18.722 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73.917 – zeigt Nordrhein-Westfalen eine ähnliche Tendenz.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








