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Gelsenkirchen: Fahrradstaffel verstärkt im Stadtgebiet unterwegs

Die Fahrradstaffel der Polizei Gelsenkirchen zeigte verstärkte Präsenz im Stadtgebiet, mit Schwerpunkten im Innenstadtbereich und verkehrsberuhigten Bereichen. Geschwindigkeitskontrollen und Ahndungen von Verstößen wurden durchgeführt.

Foto: Depositphotos

Gelsenkirchen (ost)

Am Montag, den 11. Mai 2026, hat die Polizei Gelsenkirchen mit ihrer Fahrradstaffel eine erhöhte Präsenz im Stadtgebiet gezeigt.

Der Fokus lag dabei auf dem Stadtzentrum und verkehrsberuhigten Bereichen sowie Parkverstößen, die Fahrradfahrern schaden. In der Hüssenerstraße wurden beispielsweise Geschwindigkeitskontrollen im verkehrsberuhigten Bereich durchgeführt. Die erlaubte Schrittgeschwindigkeit wurde mehrmals überschritten und Verwarnungen ausgesprochen. Die Anwohner vor Ort unterstützten die Beamten und berichteten von vielen rasenden Fahrzeugen in der Hüssenerstraße, Carl-Mosterts-Straße und Herner Straße.

Auch im Stadtzentrum, insbesondere auf der Hauptstraße, erhielten die Beamten viel Unterstützung bei der Bestrafung von Verstößen durch Fahrradfahrer und E-Scooter-Fahrer, die oft mit hoher Geschwindigkeit durch die Fußgängerzone fahren. Ein E-Scooterfahrer auf der Hauptstraße hatte einen nicht versicherten E-Scooter. Gegen den Jugendlichen und die Fahrzeughalterin wurden Strafanzeigen erstattet.

In der Weberstraße wurden mehrere Fahrzeugführer und Insassen ohne Sicherheitsgurt erwischt. Einige Kinder waren ebenfalls nicht richtig gesichert und wurden entsprechend bestraft.

Ein Fahrzeugführer wurde wegen Handygebrauch am Steuer angehalten. Es stellte sich heraus, dass das genutzte Fahrzeug nicht versichert war. Die Zulassungsbescheinigung Teil 1 wurde eingezogen und die Kennzeichen entwertet. Es wurden zwei Strafanzeigen erstellt.

Insgesamt wurden vier Strafanzeigen erstellt, fünf Gurtverstöße und vier Parkverstöße geahndet. Bei vier Fahrzeugen war der Termin zur Hauptuntersuchung überschritten. Auch die Handynutzung am Steuer oder auf dem Fahrrad wurde bestraft, ebenso wie das Fahren von Fahrrädern in der Fußgängerzone.

Die Fahrradstaffel war von 10 bis 15.30 Uhr verstärkt im Stadtgebiet unterwegs.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% entspricht. In Ortslagen innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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