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Gelsenkirchen: Falscher Kaffee-Vertreter in Bismarck

Eine Gelsenkirchenerin fiel auf einen Betrüger herein, der sich als Kaffee-Restposten-Vertreter ausgab und sie um Geld brachte. Die Polizei sucht nun nach dem Tatverdächtigen.

Foto: unsplash

Gelsenkirchen (ost)

Ein angeblicher Restbestand an Kaffee entpuppte sich für eine Bewohnerin von Gelsenkirchen in Bismarck als Betrug.

Am Dienstag, den 19. August 2025, gegen 12.30 Uhr, wurde die 73-jährige Frau an ihrem Gartentor von einem Mann angesprochen. Dieser kam mit ihr ins Gespräch und behauptete, ein Vertreter für Kaffee-Restbestände zu sein. Er bot ihr Kaffeebohnen zum Verkauf an. Die Frau zeigte Interesse an dem Angebot und übergab dem Unbekannten einen dreistelligen Bargeldbetrag. Anschließend ging der Mann vermeintlich zu seinem Auto, um die Pakete mit Kaffeebohnen zu holen, kehrte jedoch nicht zurück. Daraufhin alarmierte die 73-Jährige die Polizei.

Der Verdächtige wird als etwa 30 Jahre alter Mann beschrieben, der von schmaler Statur war und ein ungepflegtes Aussehen hatte. Zudem wies er eine auffällige Zahnlücke auf. Er trug einen grauen Pullover und eine graue Kappe.

Die Polizei bittet Zeugen, die den Verdächtigen zur genannten Zeit im Bereich rund um die Heverkempfstraße, Alfredstraße und Antonstraße gesehen haben oder die weitere Informationen zu ihm geben können, sich zu melden. Diese Hinweise bitte telefonisch an das Kriminalkommissariat 21 unter der 0209 365 8112 oder an die Kriminalwache unter der 0209 365 8240.

Um nicht Opfer solcher Betrugsversuche zu werden, empfiehlt die Polizei, keine Waren an der Haustür oder am Gartentor zu kaufen und sich nicht unter Druck setzen zu lassen. Bargeld sollte in solchen Situationen niemals an unbekannte Personen übergeben werden. Seriöse Vertreter können sich jederzeit ausweisen. Bei Zweifeln ist es ratsam, im Gespräch konsequent skeptisch zu bleiben. Bei verdächtigen Angeboten oder Situationen sollte sofort die Polizei über den Notruf 110 informiert werden.

Quelle: Presseportal

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