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Gelsenkirchen: Festnahme nach Unfallfahrt

Ein Gelsenkirchener verursachte einen Unfall unter Alkohol- und Drogeneinfluss, flüchtete und wurde festgenommen. Haftbefehl wurde vollstreckt.

Foto: Depositphotos

Gelsenkirchen (ost)

Am Donnerstagnachmittag, den 21. Mai 2026, endete die Fahrt eines 34-jährigen Gelsenkircheners mit einem Unfall, der Entnahme von Blutproben und einem vollstreckten Haftbefehl.

Gegen 16 Uhr war der Mann mit seinem Fahrzeug auf der Leipziger Straße in Schalke unterwegs, als er aus bisher unbekannten Gründen die Kontrolle über sein Auto verlor und in das geparkte Fahrzeug einer 37-jährigen Gelsenkirchenerin fuhr. Durch den Aufprall wurden vier weitere geparkte Autos zusammengeschoben und beschädigt.

Während der Unfallaufnahme stellten die anwesenden Beamten fest, dass der Fahrer offensichtlich unter dem Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln stand. Außerdem wurde bei einer Überprüfung seiner Personalien festgestellt, dass ein Haftbefehl gegen ihn vorlag. Als der 34-Jährige über die bevorstehende Festnahme informiert wurde, versuchte er zu fliehen, wurde jedoch nach einer Verfolgung zu Fuß eingeholt und festgenommen. Die Beamten drohten dabei den Einsatz des Distanzelektroimpulsgerätes (DEIG) an. Auf der Polizeiwache wurden dem Gelsenkirchener von einem Arzt mehrere Blutproben entnommen. Da er die geforderte Summe im Haftbefehl nicht bezahlen konnte, wurde er anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. 3.764 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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