Die Flucht vor einer Verkehrskontrolle in Schalke endete in einem Unfall. Zwei Tatverdächtige wurden unter einem Auto und einem Treppenaufgang gefunden.
Gelsenkirchen: Flucht vor Verkehrskontrolle endet vor Häuserwand

Gelsenkirchen (ost)
Am Donnerstag, dem 5. Februar 2026, endete die Flucht vor einer Verkehrskontrolle in Schalke in einem Unfall.
Etwa um 23.50 Uhr bemerkte eine Streifenwagenbesatzung einen VW Multivan, der mit überhöhter Geschwindigkeit von der Straße Hüttweg in die Bismarckstraße abbog. Als das Auto an einer roten Ampel anhalten musste, positionierten sich die Beamten daneben. Sofort lehnte sich der Fahrer zurück, um nicht entdeckt zu werden, und fuhr trotz des immer noch roten Ampellichts weiter. Mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit versuchte der Fahrer, vor dem Streifenwagen zu fliehen. Dabei wurden erneut zwei weitere rote Ampeln ignoriert.
Nachdem der VW kurzzeitig außer Sicht war, wurde er von den Einsatzkräften in der Straße Heimgarten gefunden. Das Auto war gegen eine Hauswand geprallt. Obwohl das Auto verlassen war, konnten Anwohner den Beamten Hinweise geben, in welche Richtung die Insassen geflohen waren. Zwei Verdächtige, ein 14-jähriger und ein 15-jähriger Gelsenkirchener, wurden unter einem Auto bzw. einer Treppe gefunden. Ein 18-jähriger Gelsenkirchener befand sich in der Nähe der Ruhrstraße/Franz-Bielefeld-Straße.
Alle drei Beteiligten wurden zur Wache gebracht. Da sie den Konsum von Betäubungsmitteln zugaben und sowohl der 14-Jährige als auch der 18-Jährige als mögliche Fahrer in Frage kamen, entnahm ein Arzt beiden eine Blutprobe. Der 18-Jährige wurde nach Abschluss aller Maßnahmen entlassen, die beiden 14- und 15-jährigen Jugendlichen wurden ihren Erziehungsberechtigten übergeben.
Als die Einsatzkräfte die zurückgelegte Strecke erneut abfuhren, bemerkten sie im Bereich der Möntingstraße und der Straße Heimgarten insgesamt vier geparkte Fahrzeuge, die alle frische Unfallspuren aufwiesen.
Der VW Multivan wurde als Beweismittel sichergestellt.
Zeugen, die die Fahrt des VW beobachtet haben und Hinweise zum Fahrer geben können, werden von der Polizei gesucht. Diese Hinweise bitte telefonisch an das Verkehrskommissariat unter der 0209 365 6223 oder an die Leitstelle unter der 0209 365 2160.
Die Ermittlungen sind noch im Gange.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten lag bei 450, die der Schwerverletzten bei 11.172 und die der Leichtverletzten bei 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








