Mutter und Sohn verhielten sich aggressiv, wurden gewaltsam festgenommen und später aus dem Gewahrsam entlassen.
Gelsenkirchen: Gemeinsamer Kneipenbesuch endet im Polizeigewahrsam

Gelsenkirchen (ost)
Am Samstag, den 17.10.2026, um 21:05 Uhr ereignete sich vor einer Gaststätte in der Feldmarkstraße in Gelsenkirchen ein Vorfall, der einen Polizeieinsatz erforderte. Zwei Geschwister, ein 23-jähriger und ein 25-jähriger Mann aus Gelsenkirchen, behaupteten, von einem unbekannten Mann geschlagen worden zu sein, während sie dort geraucht hatten. Eine genaue Beschreibung dieses Mannes, der inzwischen den Ort verlassen hatte, war jedoch nicht möglich. Nach Gesprächen mit der Gastwirtin und anderen Gästen stellte sich die Situation jedoch anders dar. Niemand hatte den Vorfall beobachtet. Es wurde auch berichtet, dass die beiden Brüder seit Stunden aggressiv und provokativ gegenüber den anderen Gästen gewesen seien. Die Wirtin hatte vergeblich versucht, sie des Lokals zu verweisen. Beide Männer waren stark betrunken und verhielten sich auch gegenüber den Polizeibeamten verbal aggressiv. Ein Platzverweis wurde ihnen erteilt. Während der 25-jährige dem Folge leistete, weigerte sich der 23-jährige und stellte sich bedrohlich vor die Beamten. Daraufhin wurde er gewaltsam zu Boden gebracht und in Gewahrsam genommen. Plötzlich griff während dieser Maßnahme auch die betrunkene Mutter der beiden Brüder, eine 58-jährige Frau aus Fröndenberg, einen Polizeibeamten an, versuchte ihn beiseite zu schieben und beleidigte ihn mehrfach. Auch sie wurde daraufhin in Gewahrsam genommen. Nachdem sie ausgenüchtert waren, wurden Mutter und Sohn aus dem Gewahrsam entlassen. Gegen die Mutter wurde ein Strafverfahren wegen versuchter Gefangenenbefreiung und Beleidigung eingeleitet. Die Kriminalpolizei ermittelt bezüglich der von den beiden Brüdern angezeigten Körperverletzung durch den flüchtigen Täter.
Quelle: Presseportal








