Das Amtsgericht Essen erließ einen Haftbefehl gegen den Jugendlichen wegen versuchten Totschlags. Polizei nahm den Tatverdächtigen am 11. September fest.
Gelsenkirchen: Haftbefehl gegen 17-Jährigen nach Angriff auf Uber-Fahrer

Gelsenkirchen (ost)
Ein 17-jähriger Gelsenkirchener wurde vom Amtsgericht Essen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Essen in Haft genommen, nachdem die Untersuchungen gegen den Jugendlichen wegen des Verdachts auf versuchten Totschlag bestätigt wurden. Am 3. September 2026 griff der 17-Jährige einen Uber-Fahrer an, was zunächst zu Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung durch die Polizei führte.
Wie bereits berichtet: https://gelsenkirchen.polizei.nrw/presse/uber-fahrer-durch-gast-verletzt-zeugen-gesucht
Am Freitag, den 11. September 2026, wurde der Gelsenkirchener von Polizeikräften in seiner Wohnung im Stadtteil Bismarck festgenommen. Die Ermittlungen sind noch im Gange.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Davon waren 458 männliche Verdächtige und 60 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es 596 männliche und 75 weibliche Verdächtige im Jahr 2023 gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








