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Gelsenkirchen Hauptbahnhof: Räuberische Erpressung am Hauptbahnhof

Die Polizei sucht eine Zeugin, die Fotos von den Tatverdächtigen gemacht hat und sich nun melden soll. Es wird vermutet, dass die Frau aus dem Bereich Bochum oder Herne stammt.

Foto: Depositphotos

Gelsenkirchen (ost)

Die Polizei ist auf der Suche nach einer Dame, die anscheinend Fotos von drei Verdächtigen am Hauptbahnhof Gelsenkirchen gemacht hat.

Am Dienstag, dem 27. Januar 2026, wurde ein 17-jähriger Herner gegen 13.20 Uhr auf Gleis 7 des Hauptbahnhofs Gelsenkirchen von drei unbekannten Männern angesprochen. Sie baten ihn um Geld. Als der Jugendliche ablehnte, wurde er von der Gruppe festgehalten, mit einem Messer bedroht und durchsucht. Als er um Hilfe schrie, kam eine Frau hinzu, machte Fotos von den drei Verdächtigen und gab an, die Polizei rufen zu wollen. Daraufhin ließen die Männer von dem 17-Jährigen ab. Eine andere Frau nahm den Jugendlichen mit und stieg mit ihm in den nächsten Zug.

In diesem Zusammenhang sucht die Polizei nun die unbekannte Frau, die den Vorfall beobachtet und die Verdächtigen fotografiert haben soll. Die Zeugin wird gebeten, sich bei der Polizei Gelsenkirchen unter der 0209 365 8120 oder unter der 0209 365 8240 zu melden.

Es ist möglich, dass die gesuchte Frau auch aus Bochum, Herne oder einer anderen umliegenden Stadt stammt.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfälle in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 anstieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Raubüberfälle in Deutschland mit insgesamt 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24