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Gelsenkirchen Hauptbahnhof: Verlorener Aufenthaltstitel führt zur Festnahme gesuchten Mannes

Durch Videoauswertung identifizierte Bundespolizei den Eigentümer. Haftbefehl über 2.277,50 Euro wurde beglichen.

Foto: Depositphotos

Gelsenkrichen (ost)

Mithilfe einer Videoanalyse konnte der Besitzer eines verlorenen Dokuments identifiziert werden. Der Bewohner von Gelsenkirchen bezahlte einen ausstehenden Haftbefehl in Höhe von 2.277,50 Euro.

Am 9. Oktober 2026 führte ein verlorener Aufenthaltstitel zur Festnahme eines gesuchten türkischen Staatsbürgers aufgrund eines Haftbefehls. Dank der Auswertung von Videomaterial konnten Einsatzkräfte der Bundespolizei den Besitzer des Dokuments identifizieren und ihn am Hauptbahnhof Gelsenkirchen festnehmen.

Gegen 11:00 Uhr übergab eine Frau den gefundenen Aufenthaltstitel an die Bundespolizei. Bei der Überprüfung des Dokuments stellten die Beamten fest, dass gegen den Besitzer, einen Mann aus Gelsenkirchen, ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Ulm wegen Urkundenfälschung vorlag.

Daraufhin analysierten die Einsatzkräfte die Videoaufnahmen des Hauptbahnhofs, um den Ort des Dokuments zu lokalisieren und den Besitzer zu identifizieren. Im weiteren Verlauf erkannten sie den 32-Jährigen auf den Aufnahmen und konnten seinen Standort im Bahnhof feststellen.

Die Bundespolizisten trafen den Gesuchten schließlich im Hauptbahnhof an und nahmen ihn fest. Nach Verkündung des Haftbefehls konnte der Verurteilte den geforderten Gesamtbetrag von 2.277,50 Euro bezahlen. Dieser setzte sich aus 2.200 Euro zur Vermeidung einer Ersatzfreiheitsstrafe von 55 Tagen sowie 77,50 Euro Verfahrenskosten zusammen.

Nach Ausstellung einer Quittung durfte der Mann seinen Weg fortsetzen.

Quelle: Presseportal

nf24