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Gelsenkirchen: Kontrollaktion der “Soko Jugend”

Die Polizei Gelsenkirchen verstärkt Präsenz im Stadtgebiet zur Bekämpfung von Kinder- und Jugendkriminalität. Zahlreiche Identitätsfeststellungen und Festnahmen wurden durchgeführt.

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Foto: Presseportal.de

Gelsenkirchen (ost)

Die Polizei Gelsenkirchen hat im Stadtgebiet von Gelsenkirchen erneut verstärkt Präsenz gezeigt, um gegen Kinder- und Jugendkriminalität wirksam vorzugehen.

Am Dienstag, dem 11. August 2026, führten sowohl zivile als auch uniformierte Kräfte in Zusammenarbeit mit der Diensthundestaffel an bekannten Brennpunkten eine Vielzahl von Kontrollen durch und stellten insgesamt über 80 Identitäten fest. Im Rahmen des Einsatzes wurden drei Ordnungswidrigkeiten- und vier Strafverfahren eingeleitet, darunter wegen aufgefundener und sichergestellter Betäubungsmittel. Ein Diensthund entdeckte Bargeld im höheren dreistelligen Bereich hinter einer Parkbank sowie eine größere Menge Cannabis, was auf einen Drogenhandel hindeutet. Die Ermittlungen zum Besitzer der Betäubungsmittel dauern an.

Auch Festnahmen fanden statt, darunter auch Personen, die zur Ausreise verpflichtet waren. Drei Haftbefehle wurden erfolgreich vollstreckt und fünf erkennungsdienstliche Behandlungen durchgeführt.

Auch in Zukunft wird die Polizei Gelsenkirchen solche Kontrollaktionen als Teil ihrer fortlaufenden Strategie zur präventiven und repressiven Bekämpfung von Kinder- und Jugendkriminalität durchführen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56.367 und stieg auf 57.879 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 2022 49.610 Männer und 6.757 Frauen, während es 2023 51.099 Männer und 6.780 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen mit 73.917.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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