Die Polizei Gelsenkirchen führte Kontrollen im gewerblichen Personen- und Güterverkehr durch. Bei einem Schwerpunkteinsatz wurden neun Verkehrsteilnehmende wegen Ladungsverstößen erwischt.
Gelsenkirchen: Kontrollen im gewerblichen Personen- und Güterverkehr

Gelsenkirchen (ost)
Das Netzwerk ROADPOL (European Roads Policing Network) in Europa arbeitet daran, die Straßen sicherer zu machen. Während der europaweiten ROADPOL-Aktionswoche „Truck & Bus“ hat die Polizei Gelsenkirchen von Montag, 4. Mai 2026, bis Sonntag, 10. Mai 2026, im gesamten Stadtgebiet verstärkt Kontrollen im gewerblichen Personen- und Güterverkehr durchgeführt.
Bei einem speziellen Einsatz am Montag, 4. Mai 2026, überprüften Einsatzkräfte zwischen 7 und 15 Uhr viele Fahrzeuge. Insgesamt wurden neun Verkehrsteilnehmer wegen Ladungsverstößen erwischt.
Ein LKW-Fahrer lud seinen LKW mit einem Container, der über die Ladefläche hinausragte und beschädigt war. Im Container befand sich ein Radlader, der nicht ordnungsgemäß gesichert werden konnte und ebenfalls zu weit nach hinten ragte. Auch der auf dem Anhänger transportierte Bagger war nicht richtig gesichert. Der LKW-Fahrer musste den Container mit dem Radlader sowie den Anhänger auf einem nahegelegenen Parkplatz abladen. Er wird mit einem Ordnungswidrigkeitenverfahren konfrontiert.
Zusätzlich wurden Ordnungswidrigkeiten wegen der Nutzung von Mobiltelefonen oder Verstößen gegen die Gurtpflicht sowie das Fahrpersonalgesetz geahndet.
Die Polizei Gelsenkirchen nimmt regelmäßig an Schwerpunkteinsätzen und Kontrollwochen zu verschiedenen Themen teil, die der Bekämpfung der Hauptursachen von Unfällen dienen. In der vergangenen Woche lag der Schwerpunkt der Einsatzkräfte auf der Überprüfung der Verkehrssicherheit sowie der Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. 3.764 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








