Feuerwehr Essen unterstützt mit Spezialkräften. Nach schwerem Zusammenstoß zweier Straßenbahnen in Gelsenkirchen, leistete die Feuerwehr Essen Hilfe vor Ort.
Gelsenkirchen: Nachbarschaftliche Hilfe nach Straßenbahnunfall

Essen/Gelsenkirchen, 06.08.2026, 13:00 Uhr (ost)
Nach einem schweren Verkehrsunfall zwischen zwei Straßenbahnen in Gelsenkirchen leistete die Feuerwehr Essen im Rahmen der nachbarschaftlichen Hilfe mit Spezialkomponenten Unterstützung vor Ort. Am gestrigen Nachmittag kam es in Gelsenkirchen zu einem schwerwiegenden Zusammenstoß zweier Straßenbahnen, bei dem zahlreiche Personen verletzt wurden. Um die örtlichen Einsatzkräfte zu unterstützen, wurde von der Feuerwehr Essen eine ÜMANVS-Komponente alarmiert. Diese ist eine einsatzbereite Komponente zur Versorgung und zum Transport von verletzten Personen und besteht aus zwei Rettungstransportwagen, einem Krankentransportwagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug. Im Verlauf des Einsatzes wurde um 16:00 Uhr der Rüstzug der Feuerwehr Essen mit dem Feuerwehrkran, dem Rüstwagen-Kran und einem Führungsdienst zur Unterstützung nach Gelsenkirchen gerufen.
Die beiden Straßenbahnen waren durch den Zusammenstoß stark beschädigt. Für die Bergung mussten die Fahrzeuge vorbereitet und auf spezielle Rollwagen umgesetzt werden. Dafür waren umfangreiche technische Maßnahmen erforderlich, wie der Einsatz von Schneidbrennern, um Teile des verformten Fahrzeugrahmens zu trennen, und Greifzüge, um die deformierten Drehgestelle wieder auszurichten. Anschließend konnten die Straßenbahnen mithilfe des Feuerwehrkrans angehoben und auf die Rollwagen verladen werden. Nach rund sechs Stunden konnte der anspruchsvolle Einsatz erfolgreich abgeschlossen werden, in enger Zusammenarbeit mit den Einsatzkräften der Feuerwehr Gelsenkirchen.
Zur Berichterstattung über den Unfall und die Einsatzmaßnahmen der Feuerwehr Gelsenkirchen wird auf die entsprechende Pressemitteilung der Feuerwehr Gelsenkirchen verwiesen. Die Feuerwehr Essen unterstützte die Feuerwehr Gelsenkirchen mit 14 Einsatzkräften und sieben Fahrzeugen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 3.764 Fällen oder 0,59% vertreten. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








