Ein 57-jähriger Mann griff couragiert in einen Streit ein und wurde dabei verletzt. Zwei weitere Zeugen trennten die Männer und hielten den Angreifer fest.
Gelsenkirchen: Passant greift in Streit ein und wird verletzt

Gelsenkirchen (ost)
Am Donnerstag, dem 28. Mai 2026, wurden Polizisten in der Altstadt zu einem Vorfall gerufen, bei dem ein Verletzter in einen Streit verwickelt war. Gegen 23.35 Uhr kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 25-jährigen Mann aus Gelsenkirchen und einer unbekannten Frau vor einem Laden in der Husemannstraße, in der Nähe der Dickampstraße. Ein 57 Jahre alter Mann aus Gelsenkirchen griff in die Situation ein, nachdem die Frau um Hilfe gebeten hatte. Der 25-Jährige griff daraufhin den Mann an und verletzte ihn mit Schlägen und Tritten. Zwei weitere Zeugen griffen schließlich ein, trennten die Männer und hielten den Angreifer fest, bis die Polizei eintraf.
Der 25-Jährige war vor Ort aggressiv und lehnte einen Alkoholtest ab. Da er jedoch offensichtlich betrunken war, nahmen die Beamten ihn in Gewahrsam. Der 57-Jährige, der leichte Verletzungen erlitten hatte, wurde nach der Erstversorgung mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Gegen den 25-jährigen Gelsenkirchener wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wovon 357 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 470, wovon 443 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 671 Verdächtige, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 Fälle – zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen eine ähnlich hohe Anzahl von Mordfällen verzeichnete.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was einem Anteil von 0,59% entspricht. Die meisten Unfälle, nämlich 556.792, waren übrige Sachschadensunfälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








