Die Polizei Gelsenkirchen verstärkte den Fokus auf Alkohol und Drogen im Straßenverkehr. Es wurden 152 Fahrzeuge kontrolliert und Strafanzeigen erstellt.
Gelsenkirchen: Polizei ahndet Verstöße bei ROADPOL-Aktionswoche

Gelsenkirchen (ost)
Am Freitag, den 19. Juni 2026, fokussierte die Polizei Gelsenkirchen bei einem Schwerpunkteinsatz verstärkt auf Alkohol und Drogen im Straßenverkehr. Eine Vielzahl von Einsatzkräften kontrollierte zwischen 15 und 0 Uhr insgesamt 152 Fahrzeuge im gesamten Stadtgebiet und erstellte mehrere Strafanzeigen, darunter für das Fahren ohne Fahrerlaubnis oder Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz. In einem speziellen Fall wurden illegale Drogen von den Beamtinnen und Beamten sichergestellt und eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz erstellt. Des Weiteren wurden zahlreiche Ordnungswidrigkeiten festgestellt, wie beispielsweise fehlerhafte Ladungssicherung, unzureichende Sicherung von mitfahrenden Kindern oder das Nichttragen des Sicherheitsgurtes. Außerdem wurde ein Fahrzeug beschlagnahmt, da die Betriebserlaubnis erloschen war.
Das europaweite Netzwerk ROADPOL (European Roads Policing Network) engagiert sich für mehr Verkehrssicherheit – durch abgestimmte Kontrollen, effektive Prävention und klare Aufklärung. In diesem Kontext beteiligt sich die Polizei Gelsenkirchen regelmäßig an Schwerpunkteinsätzen und Kontrollwochen zu verschiedenen Themen, die der Bekämpfung der Hauptunfallursachen dienen. In der Woche vom 15. bis 21. Juni 2026 lag der Schwerpunkt auf Fahrten unter dem Einfluss berauschender Substanzen – sei es Alkohol, Betäubungsmittel oder Medikamente. Personen, die vorsätzlich oder fahrlässig unter dem Einfluss berauschender Mittel ein Fahrzeug im öffentlichen Straßenverkehr lenken, handeln ordnungswidrig oder begehen möglicherweise sogar eine Straftat. Darüber hinaus werden unbeteiligte Dritte gefährdet. Die Polizei wird auch zukünftig an koordinierten Aktionen teilnehmen, um die Verkehrssicherheit zu verbessern.
Quelle: Presseportal








