Einsatzkräfte der Bundespolizei kontrollierten einen Mann im Gelsenkirchener Hauptbahnhof und stellten neben Bargeld auch Betäubungsmittel sicher.
Gelsenkirchen: Polizei stellt Bargeld sicher

Gelsenkirchen (ost)
Am 17. März wurde ein Mann am Hauptbahnhof Gelsenkirchen von Einsatzkräften der Bundespolizei kontrolliert. Bei der Überprüfung fanden die Beamten neben Bargeld auch Drogen.
Der libanesische Staatsbürger versuchte zunächst, der Kontrolle zu entkommen, indem er die Beamten umging. Nachdem sie ihn gestoppt hatten, behauptete er, seinen Ausweis in einem Fahrzeug vor dem Hauptbahnhof vergessen zu haben. Die Einsatzkräfte begleiteten ihn dann zu dem Auto. Beim Öffnen der Fahrertür sahen die Beamten, wie der Mann ein großes Bündel Bargeld aus seiner Jacke nahm und versuchte, es im Inneren des Fahrzeugs zu verstecken.
Als sie nachfragten, machte der Mann keine Angaben zur Herkunft des Geldes. Das Geld wurde vorübergehend von der Streife in Verwahrung genommen.
Weil der Mann aus Essen keinen Ausweis vorzeigen konnte, durchsuchten die Polizisten ihn. Dabei fanden sie eine geringe Menge Drogen und beschlagnahmten sie sofort. Nach der Belehrung äußerte sich der Libanese nicht zu den Vorwürfen.
Aufgrund widersprüchlicher Angaben zur Herkunft des Bargelds und des Verdachts der Geldwäsche wurde das gefundene Bargeld in Höhe von 7.770 Euro in Absprache mit der örtlichen Polizei Gelsenkirchen beschlagnahmt. Die weiteren Ermittlungen werden von der örtlichen Polizei durchgeführt.
Nach Abschluss der erkennungsdienstlichen Behandlung, bei der Fingerabdrücke genommen und Fotos gemacht wurden, wurde der Beschuldigte freigelassen. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 im Jahr 2022 auf 65532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich im Jahr 2022 auf 56367, wobei 49610 männliche Verdächtige und 6757 weibliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Verdächtigen auf 57879, darunter 51099 männliche und 6780 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








