Zwei 13-Jährige aus Gelsenkirchen wurden von einem Jugendlichen angegriffen und ausgeraubt. Der 17-Jährige Tatverdächtige wurde später festgenommen und wegen Raubes und Körperverletzung ermittelt.
Gelsenkirchen: Polizei stellt tatverdächtigen Räuber

Gelsenkirchen (ost)
An einem Ort des Verbrechens in der Ahstraße in der Altstadt wurden Polizeikräfte am Dienstagabend, dem 12. Mai 2026, gegen 19.30 Uhr von zwei 13-jährigen Jugendlichen aus Gelsenkirchen erwartet. Beide gaben an, kurz vor dem Eintreffen der Beamten angegriffen und beraubt worden zu sein. Einer der beiden Gelsenkirchener erzählte, dass er im Treppenhaus des Parkhauses an der Ahstraße einem ihm unbekannten Jugendlichen begegnet sei. Dieser habe ihn plötzlich geschlagen und versucht, ihn die Treppe hinunterzustoßen. Kurz darauf kam es zu einem Streit zwischen dem gleichen Verdächtigen und dem anderen 13-Jährigen. Auch diesen Jugendlichen schlug der Verdächtige und durchsuchte dann seine Jackentaschen und Geldbörse nach Bargeld. Da der 13-Jährige kein Geld dabei hatte, nahm der Verdächtige eine E-Zigarette an sich und flüchtete vom Tatort. Basierend auf der Beschreibung der Personen konnte der Unbekannte kurz darauf von Polizeibeamten während der Fahndung gefunden werden. Der 17-jährige Gelsenkirchener wurde zur weiteren Klärung des Sachverhalts zur Polizeiwache gebracht, wo er auch identifiziert wurde. Die gestohlene E-Zigarette wurde bei seiner Durchsuchung ebenfalls sichergestellt. Gegen den 17-Jährigen wurden Ermittlungen wegen Raubes und Körperverletzung eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Räuberieraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Dies stellt einen Anstieg um 1365 Fälle dar. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, stieg die Anzahl der Verdächtigen noch stärker an. Im Jahr 2023 gab es insgesamt 9103 Verdächtige, darunter 8213 Männer, 890 Frauen und 4163 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die meisten registrierten Raubüberfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








