Die Polizei begleitete das Hochrisiko-Spiel zwischen Schalke und Magdeburg mit vielen Einsatzkräften. Mehrere Personen wurden identifiziert und für weitere Maßnahmen zur Polizeiwache gebracht.
Gelsenkirchen: Polizeistrategie bei Hochrisiko-Spiel erfolgreich

Gelsenkirchen (ost)
Die Sicherheitskräfte begleiteten das als Hochrisiko-Spiel eingestufte Fußballspiel zwischen dem FC Schalke 04 und dem 1. FC Magdeburg am Samstagabend, 21. Februar 2026, mit mehreren hundert Einsatzkräften. Nach den schweren Ausschreitungen am 24. Januar 2026 beim Spiel zwischen dem 1. FC Magdeburg und Dynamo Dresden in Magdeburg haben Beamte von Landes- und Bundespolizei bei der heutigen Begegnung gemeinsam umfangreiche Kontrollen bei den angereisten Fans aus Magdeburg durchgeführt, um mögliche Tatverdächtige des Januar-Spiels zu identifizieren. Durch diese Maßnahmen, bei denen auch speziell geschulte Beamte zur Identifizierung von Personen zum Einsatz kamen, konnten insgesamt fünf Personen im Alter zwischen 19 und 58 Jahren identifiziert und für weitere Maßnahmen einer Polizeiwache zugeführt werden.
Bei dem Spiel in Magdeburg kam es zu schweren gewalttätigen Ausschreitungen gegen Polizistinnen und Polizisten, bei denen 70 Beamte zum Teil schwer verletzt wurden. Die Ermittlungen nach diesem Gewaltausbruch werden unter anderem wegen des Verdachts des versuchten Tötungsdelikts und des Verdachts von schwerem Landfriedensbruch geführt. Ansonsten gab es vor, während und nach dem Spiel nur wenige Vorkommnisse. Die Beamten fertigten zwei Strafanzeigen wegen Beleidigung gegen Vollzugsbeamte und eine wegen des Mitführens von pyrotechnischen Gegenständen gegen Fans aus Magdeburg. Außerdem erstatteten sie eine Strafanzeige gegen einen 15-jährigen Schalker Fan wegen des Verdachts des Verwendens verfassungswidriger Kennzeichen. Insgesamt ist das polizeiliche Konzept umfänglich aufgegangen.
Quelle: Presseportal








