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Gelsenkirchen: Räuber stehlen Kopfhörer von 16-Jährigem

Die Polizei in Gelsenkirchen sucht nach Zeugen für einen Raub, bei dem ein Jugendlicher angegriffen und bestohlen wurde. Die beiden flüchtigen Tatverdächtigen waren 16 bis 17 Jahre alt und trugen jeweils eine Kappe.

Foto: Depositphotos

Gelsenkirchen (ost)

Die Polizei in Gelsenkirchen führt Ermittlungen nach einem Raub unter Jugendlichen im Stadtteil Feldmark durch und sucht nach Zeugen, die Informationen zu den flüchtigen Verdächtigen geben können.

Ein 16-jähriger Gelsenkirchener war am Mittwoch, dem 19. August 2026, gegen 15.50 Uhr, zu Fuß auf der Küppersbuschstraße unterwegs, als er von zwei Jugendlichen angesprochen wurde. Einer der Jugendlichen fragte den Gelsenkirchener nach seiner Armbanduhr. Da der 16-Jährige sich unwohl fühlte, rannte er weg, stürzte jedoch kurz darauf und wurde von den Verdächtigen eingeholt. Einer der Jugendlichen schlug den am Boden liegenden Gelsenkirchener und versuchte, die Armbanduhr und das Handy zu stehlen. Als dies fehlschlug, nahm einer der Verdächtigen die Kopfhörer aus dem Ohr des 16-Jährigen. Danach flüchteten die Jugendlichen in eine unbekannte Richtung.

Beide Verdächtigen waren 16 bis 17 Jahre alt, etwa 1,70 Meter groß und trugen jeweils eine Kappe. Einer der Jugendlichen war schlank, hatte schwarze, kurze Haare, ein Gesicht mit unreiner Haut und großen, runden Augen. Er trug eine schwarze Bauchtasche quer über der Brust. Der andere Jugendliche war von stämmiger Statur und hatte ein Gesicht mit unreiner Haut und kleinen Augen. Er trug einen schwarzen Pullover mit der Aufschrift “Balenciaga” auf dem Rücken sowie eine blaue Jeanshose.

Zeugen, die Informationen zum Tathergang und den Verdächtigen haben, werden gebeten, sich mit dem zuständigen Kriminalkommissariat 15 unter der Rufnummer 0209 365 7512 oder mit der Kriminalwache unter der Rufnummer 0209 365 8240 in Verbindung zu setzen.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die meisten registrierten Raubüberfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

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