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Gelsenkirchen: Räuberische Erpressung in Schalke

Die Polizei sucht Zeugen nach einem Vorfall, bei dem ein 10-Jähriger bedroht wurde. Der Tatverdächtige flüchtete ohne Beute, aber wurde beschrieben.

Foto: Depositphotos

Gelsenkirchen (ost)

Die Polizei ersucht um weitere Informationen von Zeugen nach einem räuberischen Erpressungsfall in Schalke. Am Freitagmittag, dem 8. Mai 2026, um 13 Uhr, wurde ein 10-Jähriger an der Ecke Overwegstraße/Gewerkenstraße von einem unbekannten Jugendlichen angesprochen. Der Verdächtige verlangte unter Gewaltandrohung, dass der 10-Jährige ihm seine Schuhe und Bargeld übergibt. Ein Anwohner und ein anderer Zeuge wurden auf die Situation aufmerksam. Daraufhin flüchtete der Jugendliche ohne die geforderten Gegenstände in Richtung eines Kiosks. Zuvor äußerte er jedoch eine weitere Bedrohung gegenüber dem Gelsenkirchener. Am nächsten Tag begab sich der 10-Jährige zusammen mit einem Erziehungsberechtigten zur Polizeiwache und erstattete Anzeige.

Der Verdächtige war etwa 14 bis 16 Jahre alt und deutlich über 1,40 Meter groß. Er hatte kurze Haare und trug Kleidung, vermutlich von der Marke „Gucci“. Außerdem trug er eine Handtasche bei sich.

Zeugen, die Informationen zum Verdächtigen haben, werden gebeten, sich telefonisch unter der 0209 365 7512 oder unter der 0209 365 8240 bei der Polizei zu melden.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 11.270 Fälle von Raubüberfällen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12.625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6.473 im Jahr 2022 auf 7.478 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 8.073 im Jahr 2022 auf 9.103 im Jahr 2023. Davon waren 7.238 männlich, 835 weiblich und 3.590 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu gab es im Jahr 2023 in Nordrhein-Westfalen die meisten registrierten Raubüberfälle in Deutschland mit insgesamt 12.625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

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