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Gelsenkirchen: Raub am Bahnhofsvorplatz nach Fußballspiel

Ein 32-jähriger Mann wurde nach dem Fußballspiel am RWE von vier unbekannten Tätern überfallen. Sie zwangen ihn, sein Trikot auszuziehen und stahlen seine Umhängetasche mit Bargeld.

Foto: Depositphotos

Gelsenkirchen (ost)

Ein 32-jähriger Mann aus Gelsenkirchen wurde nach dem Besuch eines Fußballspiels beim RWE auf dem Weg nach Hause am Bahnhofsvorplatz in Gelsenkirchen von vier unbekannten Männern angesprochen. Sie forderten ihn auf, sein RWE Trikot auszuziehen. Als er ablehnte, wurden zwei der unbekannten Männer festgehalten und zwangen ihn gewaltsam, das Trikot auszuziehen. Gleichzeitig wurde ihm seine Umhängetasche mit Bargeld gestohlen. Anschließend flüchteten alle vier Täter in unbekannte Richtung. Die Täter können wie folgt beschrieben werden: Alle sind männlich und schlank. Alle vier sprachen akzentfrei und fließend Deutsch und trugen dunkle Kleidung. Zwei Täter waren etwa 180cm groß, einer trug einen Bart, einer trug zur Tatzeit eine kurze Hose und einer trug eine 3/4 Hose. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland, die die höchste Anzahl an Raubüberfällen verzeichneten, lag Nordrhein-Westfalen mit 12625 Fällen im Jahr 2023 ebenfalls weit oben.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

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