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Gelsenkirchen: Raub am „Weißen Riesen“

Ein 17-jähriger Gelsenkirchener wurde von sechs unbekannten Tätern überfallen und ausgeraubt. Die Polizei sucht dringend nach Zeugen.

Foto: Depositphotos

Gelsenkirchen (ost)

Während einer anderen Operation wurden Polizeibeamte am Samstag, den 07. März 2026, gegen 19:50 Uhr, von einem 17-jährigen polnischen Staatsbürger aus Gelsenkirchen angesprochen. Er erklärte, dass er sich gegen 19 Uhr am Musiktheater befand und sich mit seinem Handy auf den Heimweg machte. Plötzlich seien sechs unbekannte Männer auf ihn zugekommen. Sie führten ihn unter dem Vorwand, sein Handy benutzen zu müssen, in eine nicht einsehbare Gasse am „weißen Riesen“ in der Overwegstraße. Dort wurde er niedergestoßen, geschlagen, getreten und mit einem E-Scooter in die Rippen gestoßen. Außerdem drohten sie ihm, ihn abzustechen, wenn er seine Sachen nicht herausgäbe oder die Polizei informieren würde. Sie nahmen sein iPhone, Bargeld, Busticket und EC-Karte mit. Zudem verlangten sie die PIN für sein Telefon und seine Bankkarte, die der eingeschüchterte Geschädigte ihnen übergab. Einige der Täter verließen dann den Ort, um Geld vom Konto des 17-Jährigen abzuheben, während die anderen ihn weiter einschüchterten und bedrohten. Danach verließen auch diese Täter den Ort, woraufhin der Geschädigte nach Hause rannte und dort auf die Polizei traf. Die Kriminalwache übernahm die Ermittlungen. Der Geschädigte gab an, dass die sechs Verdächtigen anscheinend arabischer Herkunft waren und dunkel gekleidet waren. Er erlitt leichte Verletzungen, benötigte jedoch keinen Krankenwagen. Eine Fahndung im Tatortbereich verlief ergebnislos.

Wer kann Informationen über die Tat und die Täter geben? Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Gelsenkirchen unter 0209-365 8112 oder der Kriminalwache unter 0209-365 8240 zu melden.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 8073 auf 9103, wobei der Anteil der nicht-deutschen Verdächtigen von 3590 auf 4163 anstieg. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Raubüberfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

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