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Gelsenkirchen: Raub auf Heinrich-König-Platz

Polizei sucht Zeugen. Jugendlicher in Gelsenkirchen um Bargeld beraubt. Täterbeschreibung vorhanden.

Foto: Depositphotos

Gelsenkirchen (ost)

Nach einem Vorfall am Samstagnachmittag, dem 17. Januar 2026, bei dem ein Jugendlicher aus Gelsenkirchen von fünf unbekannten Jugendlichen beraubt wurde, sucht die Polizei nach Zeugen.

Der 15-Jährige gab an, dass er gegen 15 Uhr vom Bahnhof in Gelsenkirchen über die Bahnhofstraße in Richtung Musiktheater lief. Auf dem Heinrich-König-Platz, in der Nähe des Zugangs zu den Straßenbahnhaltestellen, sprach ihn ein Fremder an und bat ihn, eine Nummer auf seinem Handy anzurufen.

Während der Jugendliche die Nummer wählte, gesellten sich vier weitere unbekannte Personen aus der Straße „Am Rundhöfchen“ zu ihnen. Unter Drohung von Gewalt nahmen die fünf Jugendlichen dem 15-Jährigen sein Bargeld ab und flohen dann.

Der erste Unbekannte war laut dem Jugendlichen etwa 1,80 Meter groß, 16 oder 17 Jahre alt und hatte eine schlanke Figur. Er sprach akzentfrei Deutsch und hatte schwarze, lockige Haare sowie einen Schnurrbart und Kinnbart.

Die anderen Verdächtigen hatten ebenfalls schwarze Haare, trugen schwarze Kleidung und eine Kappe oder Kapuze auf dem Kopf.

Mögliche Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 15 unter der Telefonnummer 0209 365 7512 oder bei der Kriminalwache unter 0209 365 8240 zu melden.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Raubüberfälle mit insgesamt 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

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