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Gelsenkirchen: Raub auf Senior in Wohnung

Ein 96-jähriger Senior wurde in seiner Wohnung Opfer eines Raubüberfalls. Nachdem die Täter Wertgegenstände entwendet hatten, flüchteten sie in unbekannte Richtung.

Foto: Depositphotos

Gelsenkirchen (ost)

Am Freitagmorgen, dem 6. März 2026, ereignete sich in der Wohnung eines 96-jährigen Seniors ein Raubüberfall. Ein unbekannter Mann klingelte gegen 10.40 Uhr an der Tür des Mehrfamilienhauses in der Grillostraße im Stadtteil Schalke. Als der Bewohner aus Gelsenkirchen die Tür öffnete, begann ein Gespräch mit dem Verdächtigen. Kurz darauf betraten zwei weitere Männer die Wohnung.

Ein Täter hielt den älteren Mann fest, während die anderen beiden die Wohnung nach Wertsachen durchsuchten. Danach flüchteten sie in unbekannte Richtung. Die Ermittlungen zur Beute dauern noch an. Die Täter waren männlich und trugen schwarze Kleidung.

Die Polizei bittet um Zeugenhinweise zu den Verdächtigen oder sachdienliche Informationen zum Vorfall. Hinweise werden unter den Telefonnummern 0209 365 8112 oder 0209 365 8240 entgegengenommen.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103. Davon waren 7238 männliche und 835 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, im Jahr 2023 stieg die Anzahl auf 8213 männliche und 890 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Raubüberfällen im Jahr 2023, die 12625 Fälle verzeichnete, liegt Nordrhein-Westfalen immer noch unter diesem Wert.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 aufgezeichnet.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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