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Gelsenkirchen: Raub auf Tankstelle

Polizei sucht Zeugen nach Raubüberfall in Gelsenkirchen. Tatverdächtiger mit Messer bedroht Tankstellenmitarbeiterin und flieht zu Fuß.

Foto: Depositphotos

Gelsenkirchen (ost)

Am Mittwochnachmittag, dem 22. Juli 2026, um etwa 18 Uhr, sind mehrere Polizeifahrzeuge aus Gelsenkirchen in die Altstadt gefahren, da es zu einem Raubüberfall auf eine Tankstelle in der Rotthauser Straße gekommen ist.

Ein vermummter Mann betrat kurz zuvor die Tankstelle und bedrohte die 40-jährige Angestellte mit einem großen Messer. Er verlangte Bargeld. Nachdem die Mitarbeiterin das Geld aus der Kasse übergeben hatte, verließ der Räuber den Ort des Geschehens und ging zu Fuß die Rotthauser Straße in Richtung Rotthausen entlang.

Der Verdächtige trug eine schwarze Jacke, eine Hose mit auffälligen orangefarbenen Nähten, war ungefähr 1,70 Meter groß, von kräftiger Statur und trug in der Tankstelle ein blau-karriertes Tuch vor dem Gesicht.

Während der Fahndung wiesen Zeugen die Polizeibeamten darauf hin, dass sich der Gesuchte möglicherweise auf dem Fußweg vom Schwarzbach und im Bereich der Schwarzmühlenstraße in Richtung Revierpark aufgehalten haben könnte.

Die Polizei bittet nun um Zeugenaussagen. Wer hat zur Tatzeit etwas Verdächtiges in den genannten Bereichen gesehen oder kann Informationen zum Verdächtigen geben? Hinweise können telefonisch an das zuständige Kriminalkommissariat 21 unter der Rufnummer 0209 365 8120 oder an die Kriminalwache unter der Rufnummer 0209 365 8240 weitergegeben werden.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle von Raubüberfällen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 8073 auf 9103, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 waren 4163 der Verdächtigen nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten aufgezeichneten Raubüberfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 anstieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland, mit insgesamt 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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