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Gelsenkirchen: Raub im Kinderheim

Am 23.05.2026 ereignete sich in einem Kinderheim in Gelsenkirchen Altstadt ein Raubdelikt, bei dem eine minderjährige Geschädigte von drei Tatverdächtigen angegriffen wurde. Zwei Tatverdächtige wurden in der Wohngruppe von der Polizei gefunden, während die gestohlenen Gegenstände nicht wiedererlangt werden konnten.

Foto: Depositphotos

Gelsenkirchen (ost)

Am 23.05.2026 um etwa 21:45 Uhr ereignete sich in einer Einrichtung für Kinder auf der Klosterstraße in Gelsenkirchen Altstadt ein Raubüberfall. Sowohl das Opfer als auch die Verdächtigen stammen alle aus derselben Einrichtung für Kinder. Eine minderjährige Person wurde von einer der drei Verdächtigen festgehalten und von zwei anderen Verdächtigen körperlich angegriffen, an den Haaren gezogen und beleidigt. Danach wurde dem Opfer das Handy von einer der Verdächtigen gestohlen. Zwei der Verdächtigen wurden von der Polizei in der Wohngruppe angetroffen. Die Verdächtigen geben sich gegenseitig die Schuld. Bis auf eine Verdächtige sind alle minderjährig. Die gestohlenen Gegenstände konnten nicht gefunden werden. Das Opfer wurde im Krankenhaus behandelt. Es wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von registrierten Raubüberfällen mit insgesamt 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

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