Die Polizei sucht Zeugen nach einem Raub, bei dem einem 82-jährigen Mann eine Uhr gestohlen wurde. Der Täter flüchtete in einem schwarzen BMW.
Gelsenkirchen: Raub in Bismarck, Polizei sucht Zeugen

Gelsenkirchen (ost)
Die Polizei bittet um Zeugenhinweise nach einem Überfall in Bismarck.
Ein 82-jähriger Gelsenkirchener spazierte am Montagnachmittag, den 13. Juli 2026, gegen 14.10 Uhr auf dem Gehweg der Marschallstraße entlang. Kurz vor der Laarstraße wurde er von einem unbekannten Mann angesprochen.
Der Unbekannte fragte nach einem Krankenhaus und signalisierte, dem Gelsenkirchener die Hand zu geben. Stattdessen übergab er ihm jedoch einen Armreif und ein Armband. Dabei riss er dem 82-Jährigen gleichzeitig die Armbanduhr vom Handgelenk.
Daraufhin setzte sich der Unbekannte auf den Beifahrersitz eines Autos, aus dem er kurz zuvor ausgestiegen war, und ließ sich in Richtung Hochkampstraße wegfahren. Der Gelsenkirchener wurde bei dem Überfall leicht verletzt.
Die Polizei bittet um Zeugenhinweise sowohl zum Fluchtauto als auch zum Verdächtigen.
Es handelte sich angeblich um einen schwarzen BMW mit Essener Kfz-Kennzeichen.
Der Verdächtige war etwa 30 bis 35 Jahre alt und ungefähr 1,75 bis 1,80 Meter groß. Er hatte kurze schwarze Haare und trug einen schwarzen Vollbart. Außerdem war er komplett schwarz gekleidet.
Es liegen keine Informationen zur Fahrerin oder zum Fahrer des Fluchtautos vor.
Hinweise, insbesondere zum BMW, bitte telefonisch an das Kriminalkommissariat 21 unter der 0209 365 8120 oder an die Kriminalwache unter der 0209 365 8240.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Dies bedeutet einen Anstieg um 1365 Fälle innerhalb eines Jahres. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Raubüberfällen in Deutschland im Jahr 2023, mit insgesamt 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Von den Unfällen ereigneten sich 55.296 innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Es gab insgesamt 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








