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Gelsenkirchen: Raub und Körperverletzung vor Supermarkt

Die Polizei sucht Zeugen für einen Raubüberfall auf einen 44-jährigen Mann in Gelsenkirchen. Der Täter flüchtete nach der Tat in Richtung Wilhelminenstraße.

Foto: Depositphotos

Gelsenkirchen (ost)

Die Polizei bittet um Hilfe bei der Aufklärung eines Raubüberfalls, der am Montag, den 5. Oktober 2026, in der Feldmark stattgefunden hat. Ein 44-jähriger Mann aus Gelsenkirchen war gegen 13.30 Uhr in einem Supermarkt in der Fürstinnenstraße. Als er das Geschäft verließ, wurde er von einer unbekannten Person auf dem Bürgersteig angegriffen, die sein Portemonnaie stahl. Der Räuber schlug dann zu und flüchtete in Richtung Wilhelminenstraße. Der Täter war etwa 1,75 Meter groß, hatte dunkle Haare und trug Jeans. Zeugen, die Informationen haben, sollten sich bitte bei der Polizei Gelsenkirchen melden, entweder unter 0209 365 7512 oder 0209 365 8240.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11.270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12.625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6.473 auf 7.478. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 8.073 im Jahr 2022 auf 9.103 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 7.238 männlich und 835 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 8.213 männliche und 890 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 3.590 im Jahr 2022 auf 4.163 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Raubüberfällen in Deutschland mit 12.625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

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