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Gelsenkirchen: Raub von Armbanduhr – Bundespolizei fängt Verdächtige ein

Am Samstagabend wurde eine Uhr gestohlen, nachdem drei Jugendliche am Hauptbahnhof bedrängt wurden. Zwei Tatverdächtige wurden festgenommen.

Foto: Depositphotos

Gelsenkirchen (ost)

Am Abend des Samstags (26. September) sollen drei Jugendliche am Hauptbahnhof Gelsenkirchen von einer Gruppe von fünf Personen belästigt und eine Uhr gestohlen worden sein. Zwei der fünf Verdächtigen wurden bei der Fahndung festgenommen.

Um 17:20 Uhr suchten drei Heranwachsende die Bundespolizeiwache am Hauptbahnhof Gelsenkirchen auf, um zu berichten, dass sie zuvor von einer Gruppe von fünf Personen am Bahnsteig zu Gleis 4/5 belästigt und beraubt worden seien. Dabei wurde eine silberne Armbanduhr und 20,- Euro Bargeld entwendet. Angeblich wurden sie auch von den deutschen (17, 18) und rumänischen Staatsangehörigen (18) mit einem Messer bedroht.

Im Zuge einer Nahbereichsfahndung gelang es den Einsatzkräften, zwei Mitglieder der Gruppe zu stellen. Die Beamten nahmen die syrischen Staatsbürger (14, 18) vorläufig fest und brachten sie zur Wache. Bei dem 18-Jährigen wurde ein 10-Euro-Schein gefunden. Die Polizisten führten eine Videoanalyse durch und stellten fest, dass sich die Gruppe im Wartebereich in der Nähe einer Sitzbank aufhielt. Dort belästigten sie die Jugendlichen. Später bemerkte der 18-Jährige die Überwachungskamera und signalisierte den anderen Verdächtigen, ihn abzuschirmen. Danach sind keine weiteren Aktionen erkennbar. Der Gelsenkirchener (14) nahm die Armbanduhr vom Handgelenk des 17-Jährigen und legte sie sich selbst an.

Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen räuberischer Erpressung gegen die beiden Gelsenkirchener (14, 18) ein.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Vergleich zu der Region in Nordrhein-Westfalen mit den meisten registrierten Raubüberfällen im Jahr 2023 – 12625 Fälle – zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen insgesamt mit einem Anstieg der Raubüberfälle konfrontiert ist.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

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