Ein Rollerfahrer wurde bei einem Überholmanöver verletzt. Die Polizei sucht Zeugen und den Fahrer eines anthrazitfarbenen Mercedes CLA.
Gelsenkirchen: Rollerunfall in Bulmke-Hüllen

Gelsenkirchen (ost)
Ein Rollerfahrer wurde am Dienstag, dem 26. Mai 2026, in Bulmke-Hüllen verletzt, als ein entgegenkommendes Auto ihn überholte. Der 60-jährige Mann aus Gelsenkirchen bog um etwa 18.15 Uhr mit seinem Roller von der Hohenzollernstraße auf die Plutostraße in Richtung Hüller Straße ab. Auf Höhe einer Kleingartenanlage kamen ihm zwei Fahrzeuge entgegen. Als das zweite Auto, ein anthrazitfarbener Mercedes, den vor ihm fahrenden Wagen überholte und auf die Fahrspur des Gelsenkircheners wechselte, musste der Rollerfahrer ausweichen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Dabei stürzte der Mann und verletzte sich leicht. Der Fahrer oder die Fahrerin des Mercedes fuhr vom Unfallort weg. Es handelte sich um einen Mercedes CLA in Anthrazit mit Gelsenkirchener Kennzeichen und einer vierstelligen Zahlenkombination. Der Verletzte ging später zur Polizeistation, um Anzeige zu erstatten.
Die Polizei bittet nun den unbekannten Fahrer oder die unbekannte Fahrerin des Mercedes, sich zur Aufklärung des Vorfalls zu melden. Ebenso werden Zeugen gesucht, die Informationen zu den Unfallbeteiligten geben können. Hinweise bitte telefonisch an das Verkehrskommissariat unter 0209 365 6223 oder an die Leitstelle unter 0209 365 2160.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% entspricht. In Bezug auf die Ortslage ereigneten sich 55.296 Unfälle innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, während 11.172 Personen schwer verletzt und 68.000 leicht verletzt wurden.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








