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Gelsenkirchen: Sachbeschädigung an Außengastronomie

Die Polizei Gelsenkirchen sucht Zeugen für eine Verkehrsunfallflucht in der Altstadt. Ein unbekannter Mann verursachte Schaden an einem Lokal und floh.

Foto: Depositphotos

Gelsenkirchen (ost)

Die Polizei in Gelsenkirchen hat begonnen, Ermittlungen nach einer Fahrerflucht an der Ahstraße in der Altstadt durchzuführen.

Polizeibeamte wurden am Mittwochabend, dem 13. Mai 2026, von einem Zeugen informiert. Der 66-jährige Mann gab an, dass er gegen 20.40 Uhr in dem bereits geschlossenen Lokal aufgeräumt habe, als er laute Geräusche hörte. Als er nach draußen ging, sah er einen unbekannten, offensichtlich betrunkenen Mann auf dem Boden liegen. Neben ihm lag ein Fahrrad, mit dem er offensichtlich zuvor den Außenbereich des Lokals beschädigt hatte. Der Verdächtige lehnte die Hilfe des Zeugen ab und floh in Richtung Stadtgarten, anstatt auf die Polizei zu warten. Dabei stieß er den Zeugen beiseite.

Die Polizeibeamten dokumentierten den Schaden und stellten das Fahrrad sowie eine Bierdose sicher. Der Verdächtige wird wie folgt beschrieben: 20 bis 28 Jahre alt, 1,80 bis 1,85 Meter groß und schlank. Zur Tatzeit trug er einen Bart und hatte kurze schwarze Haare. Er war mit blauen Jeans und einer Kapuzenjacke bekleidet. Hinweise werden unter den Telefonnummern 0209 365 6200 oder 0209 365 2160 erbeten.

In den vergangenen Tagen wurde die Polizei bereits zweimal vom Lokalbesitzer um Hilfe gebeten.

Ob die Vorfälle zusammenhängen, wird derzeit ermittelt. Die Polizei ist regelmäßig auf dem Heinrich-König-Platz und den umliegenden Straßen der Altstadt im Einsatz.

Bürgerinnen und Bürger sowie Anwohner und Geschäftsinhaber werden gebeten, bei verdächtigen Beobachtungen die Notrufnummer 110 anzurufen. Nur so kann eine schnelle Strafverfolgung gewährleistet werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 458 Männer und 60 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 596 Männer und 75 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region in Nordrhein-Westfalen mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 – 470 – zeigt sich, dass die Kriminalitätsrate in dieser Region besorgniserregend hoch ist.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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