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Gelsenkirchen: Schlägerei in Schalke nach Autokauf

Zwischen bulgarischen Staatsangehörigen eskalierte ein Streit nach einem Autokauf. Polizei beruhigte die Lage nach zwei Auseinandersetzungen, Verletzte wurden behandelt.

Foto: Depositphotos

Gelsenkirchen (ost)

Am Freitagabend, den 26.06.2026, gegen 22:00 Uhr, gab es auf der Bismarckstraße in der Nähe der Franz-Bielefeld-Straße in Schalke eine Konfrontation zwischen zwei Gruppen bulgarischer Staatsbürger. Es scheint, dass ein eskalierter Streit über den Kauf eines Autos der Hintergrund war. Nach Zeugenaussagen griffen 20 bis 30 Personen, Männer, Frauen und Kinder, teilweise mit Objekten, gegeneinander an, so dass Zeugen den Notruf wählten. Als die Polizei eintraf, hatte sich die Situation bereits beruhigt. Ein 14-jähriger Junge wurde wegen leichter Abschürfungen kurzzeitig in einem Rettungswagen behandelt, dann aber entlassen. Im Umfeld wurden einige Schlagwerkzeuge und ein Messer gefunden und als Beweismittel sichergestellt. Ob sie benutzt wurden, wird derzeit ermittelt.

Nur 90 Minuten später kam es erneut an derselben Stelle zu einer Auseinandersetzung. Auch hier beruhigte sich die Situation schnell bei Ankunft der Polizei. Ein 56-jähriger Gelsenkirchener mit mehreren Verletzungen wurde gefunden. Er wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Ein 35-jähriger Gelsenkirchener wurde als Verdächtiger ermittelt. Er wurde kurzzeitig in Gewahrsam genommen und befragt.

Nach Gefährderansprachen und verschiedenen Platzverweisen gab es in der Nacht keine weiteren körperlichen oder verbalen Auseinandersetzungen mehr. Die Polizei patrouillierte verstärkt in der Gegend. Anlassbezogene Strafanzeigen wurden erstellt.

Quelle: Presseportal

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