Ein Unbekannter mit Schusswaffe raubte Bargeld aus einem Friseursalon und flüchtete zu Fuß. Die Polizei bittet um Hinweise zur Identifizierung des Täters.
Gelsenkirchen-Scholven: Raubüberfall in Scholven, Polizei sucht Zeugen

Gelsenkirchen (ost)
Die Polizei führt Untersuchungen nach einem schweren Raub in Scholven am Donnerstag, 26. Februar 2026, durch und ist auf der Suche nach dem unbekannten Täter sowie nach Zeugen. Unter Vorhalt einer Schusswaffe betrat der Unbekannte gegen 15.40 Uhr einen Friseursalon am Scheideweg. Dort forderte er die Inhaberin auf, die Kasse zu öffnen. Da ihm dies möglicherweise nicht schnell genug geschah, öffnete der Täter eigenhändig die Kasse und entnahm das darin befindliche Bargeld. Danach flüchtete er zu Fuß über die Dorstener Straße in die Tunnelstraße und weiter in Richtung Gladbeck.
Der Gesuchte ist schätzungsweise 18 bis 20 Jahre alt und etwa 1,70 bis 1,80 Meter groß mit einer schlanken Statur und einem schmalen Gesicht. Er hatte kurze, schwarze Haare, war zur Tatzeit in schwarzer Kleidung gekleidet und sprach Deutsch mit einem Akzent. Zeugen, die Informationen über den Täter haben, werden gebeten, sich telefonisch bei der Polizei Gelsenkirchen unter 0209 365 8120 oder unter 0209 365 8240 zu melden.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Zahl der Raubüberfälle in Nordrhein-Westfalen stieg zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland, die die höchste Anzahl von Raubüberfällen verzeichneten (12625 Fälle in 2023), bleibt Nordrhein-Westfalen eine Region mit einer hohen Kriminalitätsrate.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, wobei 357 Fälle aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – zeigt Nordrhein-Westfalen eine ähnlich hohe Anzahl an Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








