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Gelsenkirchen: Schwerer Raub in Schalke – Minderjährige Tatverdächtige und Zeugen gesucht

Die Polizei sucht nach zwei minderjährigen Tatverdächtigen und weiteren Zeugen. Ein 17-jähriger Gelsenkirchener wurde von den Räubern bedroht und um Bargeld erleichtert. Hilfe unter 0209 365 7512 oder 0209 365 8240.

Foto: Depositphotos

Gelsenkirchen (ost)

Die Gelsenkirchener Polizei sucht nach einem schweren Raub am Montag, den 8. Juni 2026, nach zwei jugendlichen Verdächtigen sowie nach weiteren Zeugen. Ein 17-jähriger Gelsenkirchener war gegen 19.15 Uhr mit zwei Bekannten auf dem Bürgersteig der Münchener Straße in der Nähe der Grenzstraße, als er von zwei Unbekannten angesprochen wurde. Das verdächtige Duo verlangte Geld von dem Gelsenkirchener und durchsuchte seine Brieftasche sowie seine Hosentaschen, um Bargeld zu finden. Als die Räuber kein Geld fanden, zeigte einer der Verdächtigen den Griff eines vermeintlichen Messers, das er im Hosenbund trug, indem er sein T-Shirt hob. Daraufhin übergab der 17-Jährige den Verdächtigen ein mitgeführtes Trinkpäckchen. Die Verdächtigen flüchteten dann zu Fuß.

Die Polizei betont ausdrücklich, dass ein schwerer Raub kein Kavaliersdelikt, sondern ein Verbrechen ist, auch wenn die Beute auf den ersten Blick nicht wertvoll erscheint.

Der Verdächtige mit dem Messer im Hosenbund war etwa 16 oder 17 Jahre alt und ungefähr 1,75 bis 1,80 Meter groß. Er hatte einen „Buzz cut“ als Frisur. Außerdem trug er ein schwarzes T-Shirt und eine kurze, weiße Sporthose.

Der zweite Verdächtige war etwa 15 oder 16 Jahre alt und genauso groß wie der erste Räuber. Er hatte eine Dauerwelle und trug einen schwarzen Kapuzenpullover und eine schwarze Jogginghose.

Die Gelsenkirchener Polizei sucht Zeugen, die Informationen zu den verdächtigen Räubern geben können, und bittet sie, sich telefonisch unter 0209 365 7512 oder 0209 365 8240 zu melden.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 8073 auf 9103, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Besonders auffällig ist die hohe Anzahl von nicht-deutschen Verdächtigen, die von 3590 auf 4163 anstieg. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen die meisten registrierten Raubüberfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

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