Polizei und Bundespolizei ermitteln nach Kollision mit Güterzug. Steinbrocken mit 50cm Durchmesser auf Gleisen gefunden. Kein Personenschaden, aber mögliche Regressforderungen der Deutschen Bahn.
Gelsenkirchen: Steinbrocken auf Gleisen verursacht gefährlichen Eingriff in Bahnverkehr

Gelsenkirchen (ost)
Am Freitagnachmittag, den 04.09.2026, gegen 15:50 Uhr wurden die Polizei Gelsenkirchen und die Bundespolizei zusammen mit dem Notfallmanagement der Deutschen Bahn zur Bahnstrecke des Güterverkehrs zwischen Westerholt und Gelsenkirchen Buer unterhalb der Eisenbahnbrücke vor Ort gerufen. Der Zugführer eines Güterzuges meldete eine Kollision mit einem Objekt auf den Schienen. Nachdem die Strecke gesperrt war, wurde gemeinsam nach der Ursache gesucht. Ein Stein mit einem Durchmesser von etwa 50cm wurde gefunden, der mutmaßlich absichtlich auf die Gleise gelegt wurde. Am Zug entstand nur geringer Schaden, am Gleiskörper war kein Schaden zu verzeichnen. Es gab keine Verletzten. Aufgrund der Umstände wird angenommen, dass es sich um einen gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr handelt. Die Tat ist nicht zu vernachlässigen und stellt eine strafbare Handlung dar. Zudem könnten erhebliche Schadensersatzansprüche der Deutschen Bahn gegen die Verursacher geltend gemacht werden. Hinweise zur Tat oder den Tätern können bei der Polizei Gelsenkirchen unter der Telefonnummer 0209-365-0 gemeldet werden.
Quelle: Presseportal








