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Gelsenkirchen: Tödlicher Badeunfall im Rhein-Herne-Kanal

Ein Jugendlicher ertrinkt im Rhein-Herne-Kanal in Gelsenkirchen. Polizei warnt vor Gefahren beim Baden in Wasserstraßen und Brücken springen.

Foto: unsplash

Gelsenkirchen (ost)

Am Samstag, den 20.06.2026, um 20:27 Uhr ereignete sich im Rhein-Herne-Kanal in Gelsenkirchen, ungefähr in der Nähe des Amphitheaters, ein tragischer Badeunfall.

Ein 16-jähriger Jugendlicher geriet während des Schwimmens im Kanal plötzlich in Schwierigkeiten und ging unter. Seine Begleiter alarmierten die Polizei über den Notruf. Feuerwehrtaucher fanden den bewusstlosen Jugendlichen unter Wasser und holten ihn heraus. Rettungskräfte begannen mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Der Jugendliche wurde dann in ein örtliches Krankenhaus gebracht, wo er im Laufe der Nacht verstarb. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen ergaben keine Anzeichen für Fremdverschulden.

Aufgrund dieses traurigen Vorfalls möchte die Polizei Gelsenkirchen nochmals eindringlich auf die Risiken beim Baden in Gewässern, insbesondere in Wasserstraßen, die für den Schiffsverkehr genutzt werden, hinweisen. Das Springen von Brücken ist nicht nur verboten, sondern auch sehr gefährlich. Jedes Jahr enden solche Aktionen in tödlichen Badeunfällen. Oft sind sich die Badenden der Gefahren nicht ausreichend bewusst. Eltern werden gebeten, ihre Kinder für diese Risiken zu sensibilisieren und sie nicht unbeaufsichtigt am oder im Wasser zu lassen. Es wird dringend empfohlen, zum Baden und Schwimmen sichere Orte wie Badeseen und Schwimmbäder aufzusuchen.

Quelle: Presseportal

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