Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Gelsenkirchen: Tötungsdelikt in der Feldmark

Die Polizei ermittelt nach einem Vorfall am Schillerplatz, bei dem ein 25-jähriger Mann verletzt wurde. Eine Mordkommission wurde eingerichtet.

Foto: Depositphotos

Gelsenkirchen (ost)

Die Polizei in Gelsenkirchen führt Ermittlungen nach einem versuchten Tötungsdelikt in der Feldmark vom frühen Sonntagmorgen, dem 2. August 2026, durch. Um Mitternacht meldeten Augenzeugen der Polizei einen Streit und laute Geräusche an einem Ort am Schillerplatz. Vor Ort wurden die Personalien der Zeugen aufgenommen, die Beteiligten des Streits waren jedoch nicht mehr zu finden. Kurz darauf wurde der Polizei um 0.40 Uhr ein verletzter 25-jähriger Mann gemeldet, der sich in ein Krankenhaus im Stadtteil Ückendorf begeben hatte. Es bestand der Verdacht, dass der Gelsenkirchener bei der Auseinandersetzung am Schillerplatz zuvor mit einer Schusswaffe verletzt worden sein könnte.

Es wurde eine Mordkommission von der Polizei eingesetzt, die weiterhin ermittelt. Zeugen, die Informationen zu dem Vorfall haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0209 365 8240 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 gab es 596 männliche Verdächtige, im Vergleich zu 458 im Jahr 2022. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen stieg von 60 auf 75. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 auf 310. Trotz des Anstiegs bleibt Nordrhein-Westfalen nicht die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, da dort insgesamt 470 Fälle verzeichnet wurden.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24