Ein 31-jähriger Mann wurde in einem Wohnheim durch Messerstich verletzt. Der Tatverdächtige, ein 19-jähriger Mann, wurde festgenommen.
Gelsenkirchen: Tötungsdelikt in Männerwohnheim

Gelsenkirchen (ost)
Am Abend des Sonntags, den 19. Juli 2026, ereignete sich um 23.20 Uhr in einer Wohnanlage in der Caubstraße in Schalke-Nord eine körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei Bewohnern. Währenddessen wurde ein 31-jähriger Gelsenkirchener durch einen Messerstich schwer verletzt. Der mutmaßliche Täter, ein 19-jähriger Mann aus Gelsenkirchen, flüchtete nach der Tat in unbekannte Richtung. Am Montag, den 20. Juli 2026, wurde er von der Polizei Gelsenkirchen festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Essen erließ das zuständige Amtsgericht einen Haftbefehl gegen ihn.
Der verletzte Mann wurde nach dem Vorfall in ein Krankenhaus gebracht. Derzeit besteht keine Lebensgefahr.
Die Ermittlungen werden von einer Mordkommission unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Essen durchgeführt und sind noch im Gange.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen eine der Regionen mit den höchsten Mordraten in Deutschland ist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








