Verdächtiger festgenommen, Haftbefehl erlassen. Keine Lebensgefahr mehr für das Opfer. Ermittlungen laufen.
Gelsenkirchen: Tumult in Bulmke-Hüllen, Polizei ermittelt wegen versuchtem Tötungsdelikt. Schwerverletzter ins Krankenhaus gebracht.

Gelsenkirchen (ost)
Die Polizei untersucht einen Vorfall in der Wildenbruchstraße wegen des Verdachts auf versuchtes Tötungsdelikt.
Am Dienstagabend, den 1. September 2026, wurden gegen 21.25 Uhr mehrere Polizeiautos zu einem Wohnhaus in Bulmke-Hüllen geschickt, da es dort zu Unruhen gekommen war. Bei ihrer Ankunft trafen die Beamten mehrere Personen an, darunter auch einen 55-jährigen Gelsenkirchener mit einer Stichverletzung. Er wurde vor Ort von Rettungskräften behandelt und aufgrund der anfänglichen Lebensgefahr in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.
Der Tatverdächtige, ein 27-jähriger Gelsenkirchener, wurde noch am Tatort festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Essen erließ das Amtsgericht am Mittwoch, den 2. September 2026, einen Haftbefehl gegen ihn.
Der 55-jährige Verletzte schwebt mittlerweile nicht mehr in Lebensgefahr.
Die Hintergründe des Vorfalls werden im Rahmen der laufenden Ermittlungen untersucht.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 gab es 596 männliche Verdächtige im Vergleich zu 458 im Jahr 2022. Auch die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Trotz dieser Zunahme liegt Nordrhein-Westfalen immer noch unter der Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, wo 470 Fälle registriert wurden.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








