Die Polizei ermittelt nach einem Streit, bei dem ein 33-jähriger Dortmunder von einem unbekannten Fahrgast mit einem Messer verletzt wurde.
Gelsenkirchen: Uber-Fahrer verletzt durch Gast

Gelsenkirchen (ost)
Die Polizei Gelsenkirchen untersucht einen Fall von gefährlicher Körperverletzung in Schalke vom Donnerstag, 3. September 2026, bei einem 33-jährigen Dortmunder.
Ein Fahrer von Uber befand sich gegen 4 Uhr in seinem Fahrzeug zusammen mit einem unbekannten Passagier an der Florastraße in der Nähe der Luitpoldstraße. Dort gerieten der Uber-Fahrer und der Unbekannte in einen Streit, woraufhin der verdächtige Passagier das Auto verließ und den 33-Jährigen schließlich mit einem Messer verletzte. Danach flüchtete der Unbekannte, der etwa 20 Jahre alt, circa 1,80 Meter groß und schlank war. Es liegt keine ausführlichere Beschreibung des Täters vor.
Nach der Erstversorgung durch die alarmierten Polizisten und das herbeigerufene Rettungsteam samt Notarzt wurde der Dortmunder zur weiteren medizinischen Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Es bestand zu keinem Zeitpunkt Lebensgefahr. Die Ermittlungen dauern an.
Zeugen, die Informationen zu dem unbekannten Verdächtigen geben können, werden gebeten, sich unter den Rufnummern 0209 365 7112 oder 0209 365 8240 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wovon 357 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 470, von denen 443 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, wobei 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige beteiligt waren. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen eine besorgniserregende Zunahme der Mordraten verzeichnete.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








