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Gelsenkirchen: Unerlaubter Aufenthalt im Gleisbereich, Bundespolizei warnt vor Gefahren

Ein Mann überquerte die Gleise und stellte sich vor einen Zug. Die Bundespolizei warnt vor lebensgefährlichen Situationen im Gleisbereich.

Foto: unsplash

Gelsenkirchen (ost)

Am ersten Oktober kreuzte ein Herr die Bahngleise und positionierte sich dann vor einem wartenden Zug. Zuerst ignorierte der Angreifer den Platzverweis. Die Bundespolizei warnt vor den Risiken im Bereich der Gleise.

Um 15:25 Uhr erhielt die Polizei Gelsenkirchen über den Notruf die Meldung eines Lokführers, dass sich eine Person außen an der Trittbrett des Zuges festhalten soll. Der Zug stand bereit zur Abfahrt am Haltepunkt Gelsenkirchen-Buer Nord. Nachdem der Zugführer den 32-jährigen Mann aufgefordert hatte, den Gleisbereich zu verlassen, stellte er sich vor einen Zug auf dem Gegengleis. Zwar folgte der deutsche Staatsbürger zunächst dem ausgesprochenen Platzverweis durch die Polizei Gelsenkirchen, beleidigte dann jedoch erneut die Einsatzkräfte, woraufhin sie ihn festnahmen. Aufgrund der möglichen Gefährdung für sich selbst und andere brachten die Bundespolizisten den Mann aus Wuppertal zur Wache am Hauptbahnhof Gelsenkirchen. Dort sollte eine Inhaftierung geprüft werden. Während der Fahrt zur Dienststelle beruhigte sich der Mann, so dass die Einsatzkräfte auf eine Inhaftierung verzichteten und den Verdächtigen nach erfolgter Belehrung aus der Dienststelle entließen.

Die Bundespolizei leitete eine Untersuchung ein und weist in diesem Zusammenhang darauf hin, wie fahrlässig und lebensgefährlich ein Aufenthalt im Gleisbereich ist. Moderne Züge sind heutzutage oft erst hörbar, wenn es bereits zu spät sein könnte. Zudem können sie nicht ausweichen. Tödliche Gefahren gehen dabei nicht nur vom Zugverkehr an sich aus, sondern auch von Betriebsanlagen wie zum Beispiel stromführenden Teilen, Masten und anderer Infrastruktur. Durch den entstehenden Luftzug können bei durchfahrenden Zügen unmittelbar an der Bahnsteigkante befindliche Gegenstände in Bewegung geraten. Übertreten Sie die auf dem Boden markierte Sicherheitslinie erst, wenn der Zug hält.

Präventionshinweise finden Sie unter anderem im Internet unter:

https://bundespolizei.de/sicher-im-alltag/sicher-auf-bahnanlagen#

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 Unfälle auf Personenschäden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit ausschließlich Sachschäden betragen 13.559 Fälle (2,13%). Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machen 3.764 Fälle aus (0,59%). Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 Fälle (87,36%). Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 450, die Schwerverletzten 11.172 und die Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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