Polizisten stoppen verbotenes Autorennen. Zwei Autofahrer in Strafverfahren verwickelt. Führerscheine und Autos beschlagnahmt.
Gelsenkirchen: Verbotenes Autorennen gestoppt

Gelsenkirchen (ost)
Ein Gerichtsverfahren gegen zwei Autofahrer ist das Resultat eines unerlaubten Autorennens am frühen Donnerstagmorgen, dem 15. Oktober 2026, direkt vor der Polizeistation in Buer. Polizisten in einem Zivilfahrzeug standen um 2.20 Uhr auf der linken Abbiegerspur der Kurt-Schumacher-Straße, um auf die Hölscherstraße abzubiegen. Dort bemerkten sie zwei Fahrzeuge, die neben ihnen auf den beiden Geradeausspuren ebenfalls vor einer roten Ampel zum Stillstand kamen. Nachdem die beiden Fahrer offensichtlich miteinander gesprochen hatten, beschleunigten sie ihre Fahrzeuge mit quietschenden Reifen und lautem Motorengeräusch auf hohe Geschwindigkeit, als die Ampel auf Grün umsprang. Die Polizisten verfolgten die beiden Autofahrer und gaben ihnen Anhaltezeichen. Die 19 und 22 Jahre alten Männer aus Gelsenkirchen folgten diesen Anweisungen und stoppten ihre Fahrzeuge an der De-La-Chevallerie-Straße in Höhe der Springestraße. Die Polizisten konfiszierten die Führerscheine der beiden Gelsenkirchener sowie ihre Fahrzeuge, einen BMW und einen Audi. Die Einsatzkräfte leiteten ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Beteiligung an einem nicht genehmigten Autorennen ein.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle waren jedoch Übrige Sachschadensunfälle mit 556.792 Fällen, was 87,36% entspricht. Bezogen auf die Ortslage gab es 55.296 Unfälle innerorts (8,68%), 17.437 Unfälle außerorts (2,74%) und 6.889 Unfälle auf Autobahnen (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








