Ein Tatverdächtiger nach versuchtem Tötungsdelikt in Gelsenkirchen-Erle stellt sich der Polizei. Die Ermittlungen dauern an.
Gelsenkirchen: Verdächtiger stellt sich nach Tötungsdelikt

Gelsenkirchen (ost)
Die Gelsenkirchener Polizei suchte mit einem Phantombild sowie Aufnahmen aus einem Handy-Video nach einem Verdächtigen in Bezug auf ein versuchtes Tötungsdelikt in Gelsenkirchen-Erle vom Samstag, 5. September 2026. (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/51056/6351636)
Am Donnerstag, den 1. Oktober 2026, hat sich der 52-jährige Mann aus Bielefeld freiwillig auf einer Polizeiwache in Gelsenkirchen gestellt. Die Ermittlungen sind noch im Gange.
Die Polizei Gelsenkirchen bittet darum, die Bilder des Verdächtigen nicht weiterzuverbreiten und dankt allen, die bei der Suche geholfen haben. Personen, die die Bilder gespeichert und geteilt haben, werden gebeten, die Fotos zu entfernen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die meisten aufgezeichneten Mordfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








