Ein Ladendetektiv verfolgte am Montagmittag einen betrügerischen Spendensammler in Ahlen, der nach einer Flucht vorläufig festgenommen wurde.
Gelsenkirchen: Verfolgung mutmaßlichen Spendensammlers in Ahlen

Warendorf (ost)
Am Montagmittag (30.3.2026, 12.45 Uhr) hat ein Ladendetektiv in Ahlen einen vermeintlichen betrügerischen Spendensammler verfolgt. Ein Bewohner von Ahlen hatte den 21-jährigen Mann beobachtet, wie er eine Frau mit einem Klemmbrett ansprach. Als der Mann, der in Gelsenkirchen wohnt, den Supermarkt an der Hammer Straße verließ, sprach ihn der Ladendetektiv an. Der Mann flüchtete und warf unterwegs die zerrissene Spendenliste in einen Gulli. Polizisten trafen den Verdächtigen und den 24-jährigen Fahrer des Autos in der Nähe an und nahmen beide vorübergehend fest. Der jüngere Mann wurde nicht des Betrugs überführt. Jedoch hatte der 24-jährige aus Gelsenkirchen keinen Führerschein, besaß Drogen und stand unter Drogeneinfluss. Polizisten entnahmen dem Fahrer eine Blutprobe und beschlagnahmten die Drogen. Nach Abschluss der Maßnahmen wurden die Männer aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63.352 auf 65.532 an. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56.367 und stieg im Jahr 2023 auf 57.879. Von den Verdächtigen waren 49.610 männlich und 6.757 weiblich, wobei 16.655 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland mit insgesamt 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








